Ich bin Passion


 

Die Rahmenhandlung meiner multivisionären Performance ist der retrospektiv dargestellte Weg der Leidensgeschichte Christi. Sie beginnt mit den Zweifeln und Fragen der Jünger auf ihrem Weg nach Emmaus, die durch die Passion Jesu ihre zutiefst menschliche Verunsicherung äußern.

 

Der Kreuzweg Christi spiegelt die große Komplexität menschlicher Emotionen wider. Themenschwerpunkte sind: Zweifel, Fragen, Unsicherheit, unerträgliche Last, Zusammenbrüche, Anklage, Verurteilung, Annahme des Kreuzes, Beraubung allen Schutzes bis hin zum Tod und dessen Überwindung im Aufbruch zum neuen Leben.

 

Inhalt und Ziel der Performance sind die metaphorische Transferierung eines archaischen Themas in die Gegenwart, inszeniert mit modernen Bildern und audiovisuellen Highlights.

 

Schwerpunkte bilden die Darstellung des Zwiespalts zwischen Annahme und Ablehnung einer Last, Einsamkeit aufgrund des konsequenten Verbleibens auf einem eingeschlagenen Weg, Reflexion über Reaktionen von Menschen auf Dilemmata und dem eigenen Umgang mit diesen.

 

Gesangstraditionen klösterlicher Gemeinschaften, wie beispielsweise der in Taizè, leben in der Inszenierung auf. Meditative Musik und Chorgesang bilden Anfang und Ende des Werkes und runden die Gesamtinszenierung als tragendes Element ab.


"Wer klassische Passions-Bilder sucht, ist bei der Premiere von „Ich bin Passion“ des Pantomimen Christoph Gilsbach falsch. In der Heilig-Geist-Kirche in Münster übersetzt er den Kreuzweg in eindringliche, aktuelle Szenen.

Die Passion zieht er von hinten auf. Erste Station: der Gang nach Emmaus. Christoph Gilsbach hat die Reihenfolge bewusst gewählt. „Ich will mit den Zweifeln der Menschen beginnen, mit dem Hadern, mit den Bedenken.“ Weil diese Gefühle jeder von sich kenne, sagt der Künstler. „Gerade jetzt, gerade in dieser Zeit, gerade in der heutigen Situation von Glauben und Kirche.“

 

(Lesen Sie hier den ganzen Artikel in Kirche + Leben.)



"Auf Einladung der katholischen Pfarrgemeinde St. Martinus zeigte der Performance Künstler Christoph Gilsbach seine Inszenierung „Ich bin Passion“ vor einem tief bewegten Publikum. Begleitet vom Saxophonisten Frank Lienemann, der Einspieler von Gesängen des Elbcanto Chors unter Helge Burggrabe mit seinem Instrument einfühlsam ins Stück einband. Gilsbach führte die Zuschauer vom Gang nach Emmaus zurückblickend über den Ölberg, die Gerichtsszene und die Via Dolorosa durch die Passionsgeschichte. So ließ der in weiß gekleidete Schauspieler das Grevener Publikum eine moderne und hochwertige Darbietung erleben, die sich in ihrer Form überraschend von den hergebrachten Bildern abhebt."

 

(Lesen Sie hier den gesamten Artikel der St. Martinus Gemeinde Greven.)



"Ich bin Passion" - Ein starkes Stück!

 

WEINGARTEN - Auf Einladung der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Weingartens sowie der KEB Kreis Ravensburg war am Vorabend des Palmsonntags die Marienkirche Schauplatz des Leidens Jesu Christi: Der Pantomime Christoph Gilsbach aus Münster nahm die Besucher*innen in einer tief berührenden Performance seines neuen Stücks „Ich bin Passion“mit auf die Via Dolorosa, die wir Menschen bis heute mit Ablehnung, Lieblosigkeit, Rassismus, Hass und Krieg pflastern.

 

(Lesen Sie hier den gesamten Artikel der Schwäbischen Zeitung.)



"[Die Zuschauer] hat dieses Schauen und Hören tief bewegt und es fielen in den zahlreichen persönlichen Gesprächen Eindrücke wie: "mir kamen die Tränen", "mich hats gefroren", "das war Gänsehautfeeling pur", "Wahnsinn", "Sagenhaft", "dieses coole Saxophon",..."

(Zuschauerstimmen aus einer E-Mail von Dr. Konrad Wolf, Weingarten)


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